Die Geschichte der Donuts und des Donutmakers

Die Herkunft der Donuts ist umstritten und es gibt viele Theorien. Belegt ist, dass holländische Siedler im 19. Jahrhundert einen gesüßten Krapfen mit der Bezeichnung „Oliekoek“ in Amerika eingeführt haben. Bei dieser Urform des Donuts handelte es sich um eine Teigmischung, die in heißem Öl gebacken wurde.

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* am 14.12.2017 um 20:20 Uhr aktualisiert

Der Amerikaner Hanson Gregory behauptete später, den Krapfen mit dem charakteristischen Loch in der Mitte erfunden zu haben. Im Alter von 16 Jahren war er auf einem Handelsschiff als Schiffsjunge unterwegs. Zum Proviant, das seine Mutter ihm mitgab gehörten auch die in Öl gebackenen Krapfen. Da das Teiginnere während des Herstellungsprozesses jedoch nicht komplett durchgebacken werden konnte, wurde das Gebäck mit einer Füllung aus Früchten und Nüssen versehen. Trotzdem blieb das Teiginnere eine rohe, klebrige Masse. Hanson Gregory löste das Problem nach eigenen Angaben im Jahr 1847, indem er die Füllung entfernte. Er berichtete seiner Mutter von der Erfindung, die fortan ein kreisrundes Loch in die Ölkrapfen stanzte. Durch diesen Prozess wurde die Oberfläche der Teigmasse vergrößert und somit der Kontakt mit heißem Fett erhöht. Der Donut war erfunden.

Um Hanson Gregory ranken sich im Zusammenhang mit dem Donut-Verzehr lustige Anekdoten. Eine Geschichte berichtet, dass er den Donut erst als Kapitän eines Handelsschiffes erfunden habe. Demnach spießte er den Teigkrapfen am Steuerrad auf, um beide Hände für die Steuerung des Schiffes freizuhaben und erfand auf diese Weise den Donut.

Die Erfindung des Donutmakers

Der erste vollautomatische Donutmaker kam im Jahr 1920 in New York City zum Einsatz. Der Erfinder war ein russischer Einwanderer mit dem Namen Adolph Levitt, der dem zaristischen Russland den Rücken gekehrt hatte und in der Stadt eine eigene Bäckerei betrieb. In den folgenden Jahren wurde die Technik weiter verfeinert. Eine futuristisch anmutende Maschine zur Donutherstellung wurde auf der Weltausstellung im Jahr 1934 in Chicago vorgestellt. Auf der Messe wurden die Donuts als Lebensmittel-Hit des Jahrhunderts angepriesen.

Im Zweiten Weltkrieg wurden Donuts von sogenannten Donut-Transportwagen an die Soldaten verteilt. Der süße Krapfen mit dem Loch in der Mitte hatte sich endgültig zum Produkt für den Massenmarkt entwickelt. In den späten 50er Jahren wurden die Prozesse zur Donutherstellung weitestgehend automatisiert. Im Zentrum der Entwicklung stand dabei die Technik zur Ausbildung eines Lochs in der Mitte des Teiges. In industriellen Maschinen entsteht es durch hohe Fliehkräfte, denen die Teigmischung ausgesetzt wird. Donutmaker für den Hausgebrauch haben Ähnlichkeit mit einem Waffeleisen, besitzen eine Antihaftbeschichtung und eignen sich zu Herstellung von bis zu sechs Donuts gleichzeitig.

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* Preis wurde zuletzt am 14. Dezember 2017 um 20:20 Uhr aktualisiert.